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 Betreff des Beitrags: Holzarten
BeitragVerfasst: 09.10.2014, 08:00 
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Registriert: 12.01.2013, 08:01
BeitrÀge: 150
Hallo

da in KĂŒrze das Krippenbauen wieder losgeht, wollte ich mal in die Runde fragen welche Holzarten ihr verwendet. Vielleicht kann man ja auch erwĂ€hnen welche Art man fĂŒr was (TĂŒren, DĂ€cher, ...) nimmt und wieso (vor - nachteile)

Bis jetzt habe ich immer Fichte benutzt und zwar fĂŒr alles (Fenster, TĂŒren, Dach, ...)
Der Grund ist dass wir zuhause jede Menge davon haben.

Ich habe aber auch im Internet gelesen, dass wohl manchmal Zirbelholz verwendet wird. Das kenne ich nicht, daher wĂŒrde mich mal interessieren, ob hier User damit Erfahrung haben - schnitzt es sich leichter, oder was fĂŒr Vorteile hat es.

mfg Marcel


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 09.10.2014, 20:37 
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Registriert: 16.11.2011, 22:14
BeitrÀge: 208
Wohnort: Vorderpfalz
Hallo Marcel,

ich mache es genau wie Du und nehme "Rumfort"-Holz (alles war rumliegt und fort muss) :lol: Damit ist es meistens Fichte oder Kiefer. Beide lassen sich gut mit der DrahtbĂŒrste altern, da sie ausgeprĂ€gte Jahresringe haben und der Sommerring weich ist. Buche dagegen ist sehr hart und hat praktisch keine Struktur.

Zirbelkiefer ist ein Holz, welches sehr weich und gut zu schneiden ist. Im gewÀsserten Zustand lÀsst es sich schneiden wie Seife. Man verwendet es gern zum Schnitzen, ich habe es aber noch nie zum Bauen eingesetzt. Man kann wohl auch schneller arbeiten als in Lindenholz. Leider hat es wie Kiefer eine ausgeprÀgte Maserung, die das Fassen recht aufwÀndig machen kann. Ausserdem werden durch die eingelagerten Silikate die Schnitzmesser sehr schnell stumpf.

Allgemeine Infos zum Baum finden sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Zirbelkiefer.

Im Internet kann ma es bestellen (habe ich aber noch nie gemacht) http://www.edelholzshop.de/epages/61591927.sf/?ObjectPath=/Shops/61591927/Categories/Zirbelkiefer

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Gloria et Pax
de Nitzemer


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 10.10.2014, 07:31 
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Registriert: 26.03.2013, 16:33
BeitrÀge: 389
Wohnort: 49124 GeorgsmarienhĂŒtte
Hallo Marcel,

- ein interessantes Thema:

Zum einen gibt es viele Freunde der alten Holzarten - ich stamme selbst aus einer Tischler-Familie und bin deshalb dem Holz besonders nahe - zum anderen verdrÀngen im Krippen-Bau die innovativen Materialien wie Styrodur usw. die klassischen Krippenbau-Materialien aus dem Wald und Rumfort-Holz fast vollstÀndig. Die neuen Materialien lassen sich einfacher und schneller verarbeiten.

Holz im Krippenbau sollte zunÀchst in zwei Bereiche unterteilt werden:

- Holz zum Bauen von Krippen
- Holz zum Schnitzen

Zu den Schnitzhölzern zĂ€hlen zunĂ€chst die Linde und dann die von Dir genannte Zirbelkiefer sowie etliche andere Holzarten, die hier ggfls. noch aufgefĂŒhrt werden können.

Wie auf den "realen" Baustellen findet die Fichte im Krippenbau vielfĂ€ltige Anwendung. Sie ist ĂŒberall zu bekommen, leicht zu bearbeiten, einzufĂ€rben und genĂŒgt als Weichholz von der Festigkeit her allen AnsprĂŒchen der Krippenbauer. Harthölzer wie Buche, Esche und Eiche sind bis auf die Eiche weniger gefragt. Alte verwitterte Eiche wird im Heimatlichen Krippenbau-Stil teilweise verwendet, aber wohl mehr, weil sie das "Holz der Deutschen" ist.

Viele GrĂŒĂŸe aus dem holzreichen Teutoburger Wald!!

Willi

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Wilhelm LĂŒcking

Die Krippenwelt von Wilhelm LĂŒcking
Krippenfreunde OsnabrĂŒck und Emsland e. V.
Die Weihnachtskrippe von Wilhelm LĂŒcking

E-mail: wilhelm.luecking@outlook.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 10.10.2014, 11:05 
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Registriert: 26.03.2013, 16:33
BeitrÀge: 389
Wohnort: 49124 GeorgsmarienhĂŒtte
- hier eine

Kleine Waldfibel

zum Thema.

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 15.06.2015, 15:54 
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Registriert: 09.12.2010, 12:25
BeitrÀge: 58
Wohnort: Schifferstadt
Hallo zusammen,

ich hÀng mich mal an dieses Àltere Thema hier an mit einer Frage:
Wer von Euch hat Erfahrung mit Balsaholz fĂŒr den Krippenbau gemacht???
LĂ€sst es sich einigermaßen altern?

Hintergrund: Ich baue gerade eine alpenlÀndische Krippe ...als Vorgabe soll das Haus und der Stall komplett aus Holz sein. Somit benötige ich jeder Menge "Krippenbretter". Balsaholz lÀsst sich halt recht einfach verarbeiten...

Viele GrĂŒĂŸe
Achim

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 07:35 
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Registriert: 02.12.2014, 15:48
BeitrÀge: 8
Ich besorge mir immer aus dem Supermarkt Obstholzkisten. Die sehen schon etwas verwittert aus und lassen sich auch super einfach zerlegen.

Mit Balsa Holz hab ich bisher nicht so gute Erfahrungen gesammelt was das Altern angeht. Das fand ich immer recht aufwendig


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 08:32 
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Registriert: 09.12.2010, 12:25
BeitrÀge: 58
Wohnort: Schifferstadt
xemhe hat geschrieben:
Mit Balsa Holz hab ich bisher nicht so gute Erfahrungen gesammelt was das Altern angeht. Das fand ich immer recht aufwendig


Hi xemhe

Danke Dir fĂŒr die Info,

was war da so aufwendig beim Altern des Balsaholz genau? Ist der Aufwand ein grĂ¶ĂŸerer als bei "normalen" Holz?

Ja... an alte Obstkisten mit dem extrem dĂŒnnen Holz hab ich auch schon dran gedacht....

Viele GrĂŒĂŸe

Achim

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 23.06.2015, 11:01 
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Registriert: 25.01.2010, 16:17
BeitrÀge: 158
Wohnort: Schwaz in Tirol
hallo achedi
hab mal wieder reingeschaut und deinen beitrag gelesen.
mir geht's leider immer so, daß ich obstkistenholz sofort erkenne, ich kann dir nichtmal erklĂ€ren warum.

eigentlich genĂŒgt fichtenholz-zu einem tischler gehen und sich einige Stangen aus einem einfachen Brett herunterschneiden lassen, verschieden starke wennmöglich.
fĂŒr die verbelendungen,verkleidungen kann man bestens stĂ€rkere fichtenfurniere verwenden.
meist haben tischler solche reste und geben sie gĂŒnstig ab !
das altern ist dann mit DrahtbĂŒrste, beizen und Patina recht einfach.
andere Holzarten fÀrben meist verschieden und lassen sich auch nicht so einfach bearbeiten.

fĂŒr schneekrippen oder wirklich alte alpenlĂ€ndiche krippen ist natĂŒrlich wirklich altes abgewittertes holz
am schönsten, hier muss man glĂŒck haben und bei einem zb. stadelabriss usw. rasch was ergattern.

gruß mc tranner


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 23.06.2015, 11:17 
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Registriert: 09.12.2010, 12:25
BeitrÀge: 58
Wohnort: Schifferstadt
Hallo mc tanner

danke fĂŒr Deine Antwort.

Ich bin wie gesagt gerade dabei eine grĂ¶ĂŸere Krippe komplett aus Holz zu bauen. Dazu brauche ich jede Menge "Krippenbretter".
Mein Grundgedanke war einfach, Balsaholz zu verwenden, da es ja ganz einfach zu bearbeiten ist. Das kann man sich mit der Schere zurechtschneiden. Klar hat Balsa den Nachteil dass es "relativ" teuer ist. Aber gibt es beim Verarbeiten/Altern Probleme? Sieht es etwa am Ende nicht so gut aus wie Fichte (oder Àhnliches Holz)?

Viele GrĂŒĂŸe

Achim

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 24.06.2015, 14:19 
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Registriert: 25.01.2010, 16:17
BeitrÀge: 158
Wohnort: Schwaz in Tirol
leider kann ich dazu keine Auskunft geben Achim.
da >alter< krippeler habe ich meine Materialien und Balsaholz ist mir noch nie untergekommen.
solltest du den versuch wagen, bitte poste das Ergebnis !
natĂŒrlich bin ich auch gespannt bzgl. deines großen projekt, halt uns am laufenden

gruß hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 24.06.2015, 14:56 
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Registriert: 09.12.2010, 12:25
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Wohnort: Schifferstadt
Hi Hans

ich werde, wenn ich den Versuch wage, natĂŒrlich entsprechend berichten.

Viele GrĂŒĂŸe

Achim

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 20.12.2015, 08:46 
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BeitrÀge: 208
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Hallo Achedi,

hast Du Deine Balsahölzer schon gealtert?

Ich selbst schaffe viel mit "Rumfort-Holz", also Holz das rumliegt und fort muss. Dabei fĂ€llt immer auf, dass Altern nur mit Weichhölzern gut gheht, die deutliche Jahresringe aufweisen. Dann nĂ€mlich kann man mit der DrahtbĂŒrste die weichen Sommerringe entfernen und die harten Winterringe bleiben stehen. GlĂŒcklciherweise sind die meisten Haushaltshölzer (Fichte, Tanne, Kiefer) von diesem Typ.

In hartem Holz (Buche, Eiche) bekommt man nur die Schrammen von der DrahtbĂŒrste. Hier muss man fĂŒr das Altern schon schnitzen, sonst sind nachher keine holzartigen Riefen drin.

Balsaholz ist extrem weich, aber auch sehr kurzfaserig und ohne nennenswerte Jahresringe. Das macht es als Bastelholz z.B. im Flugzeugmodellbau so attraktiv. FĂŒr's Altern sind das eher ungĂŒnstige Voraussetzungen.

Wichtig beim Altern scheint mir zu sein, wie man mit der Farbe umgeht. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, immer ein bisschen graue Beize anzuwenden. Man kann sie z.B. recht nass als ersten Beizschritt anwenden und dann nachdem es angetrocknet ist, mit einer zweiten Beize die gewĂŒnschte Farbe einstellen. Wie immer beim Beizen muss man zuerst eine Probne machen, da das Aussehen im nassen und im trockenen zustand sehr unterscheidlich sein kann.

Lass mal vonm Dir hören.

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Gloria et Pax
de Nitzemer


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzarten
BeitragVerfasst: 21.12.2015, 12:07 
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Registriert: 09.12.2010, 12:25
BeitrÀge: 58
Wohnort: Schifferstadt
Hi Nitzemer

leider war in den letzten Monaten erst gesundheitlich und dann beruflich sehr wenig Zeit um mit dem Bau der Krippe bedeutend weiter zu kommen. Ich habe jedoch ein paar kleine Versuche mit dem Balsaholz gemacht...eigentlich aber noch zu frĂŒh um von echten "Erfahrungen" zu reden.

Die erste Erkenntnisse:
Beim Altern mit der DrahtbĂŒrste ist ein wenig FingerspitzengefĂŒhl gefragt..bei zu starken Druck, reißt man Löcher in das Holz bzw es kommen unnatĂŒrlich wirkende "Dellen" in das selbige.

Bei EinfÀrben bin ich ebenfalls noch um Versuchsstadium. Sobald ich da brachbare Ergebnisse habe, schreibe ich gerne was dazu.

Ich hoffe einfach mal, dass mit im neuen Jahr einfach mehr Zeit fĂŒr den Krippenbau bliebt. :D

Viele GrĂŒĂŸe

Achim

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